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PaperKolleg

 

CAD - PAPER - KOLLEG

Wir werden Sie hier über die Entwicklung
von CAD-Papieren - und deren Entstehung - informieren.

Unser Bemühen wird sein, Ihnen das Wissen um das
Medium Papier - in seiner speziellen Beschaffenheit für die CAD-Anwendung - nahe zu bringen.

 

PAPIER ?!?

Solange wir uns erinnern können, haben wir alle schon immer mit Papier zu tun gehabt und werden uns auch sicherlich weiter damit auseinander setzen müssen.
Zu verdanken haben wir dieses Medium und seine Entwicklung den Chinesen (105 n. Chr. ), lange bevor aus dem lateinischen Wort Papyrus (Staude) das Papier wurde und die Industrialisierung und Erfindungen des 1900 Jahrhunderts uns diesen einzigartigen Werkstoff bescherte.

Der Gedanke, dass uns neue Technologien von der Papierflut befreien werden, ist sicher ein Trugschluss. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Nur - neue Technologien erfordern auch immer wieder Innovationen, weil das Alte, das Bekannte, den Erfordernissen und Anforderungen nicht gerecht wird.

 

Fazit : Papier ist eben nicht nur Papier, sondern ein sehr vielseitiger Werkstoff.  

 

Im weiteren Verlauf unserer Betrachtung geht es im Wesentlichen um das so genannte „Technische Papier“, heute gemeinhin bekannt als CAD – Papier wobei der Begriff CAD für die Technologie ( Computer-Aided-Design ) steht und das Papier das Medium für die Dokumentation ist.

CAD - Technik

Die Ausgabe von computerunterstützten Konstruktionen erfolgt hauptsächlich auf Großflächenkopierern oder InkJet-Plottern.
Beide Systeme sind in ihrer Arbeitsweise grundverschieden.

Kopiertechnik

Großflächenkopierer
 
trockenes Medium:
Pulver / Toner wird mittels Hitze
und Druck auf dem Papier fixiert.  

 

 

Wenn wir einmal die unterschiedlichen Grammaturen (gr./qm) außer Acht lassen, dann ist für eine optimale Verarbeitung der Feuchtigkeitsgehalt (Restfeuchte) ausschlaggebend. Hinsichtlich der Qualität ist der Leimgehalt und Weißgrad entscheidend. Darüber hinaus ist das so genannte einfache Kopierpapier technologisch gesehen relativ anspruchslos.

InkJet Technik

Inkjet – Plotter  nasses Medium:
Tinte wird auf das Papier gespritzt. 

 

Bisher haben sich im Wesentlichen zwei Ink–Jet Tintenstrahlverfahren am Markt etabliert, die beide die Technik des DROP ON DEMAND* verwenden. *Tropfen bei Bedarf

Bubble-Jet (Thermo InkJet-Verfahren)
zum Beispiel:
HP Deskjet
Canon BJC
Lexmark
HP Designjet
Encad Novajet
Canon W-Serie u.v.m. ...

Bubble-Jet (Thermo InkJet-Verfahren)

 

Piezo InkJet-Verfahren
zum Beispiel:
Epson-Stylus
Roland
Mimaki
Mutoh
Xerox
Rastergraphics u.v.m. ...

Piezo InkJet-Verfahren

 

Ein Anwender mit graphischem Anforderungsprofil wird der Piezo – Technik den Vorzug geben, während im Bereich der CAD-Anwendung die Bubble-Jet Technik verbreitet ist.

Egal mit welcher Tinte wir arbeiten – ob mit Wasser, Lösungsmittel oder auf ölbasierend - allein die Tatsache, dass wir Feuchtigkeit auf das Papier aufbringen, stellt an den Werkstoff Papier erhöhte Anforderungen.
Erschwerend kommt hinzu, dass unterschiedliche Gerätetypen ein und des selben Herstellers unterschiedliche Tintenzusammensetzungen haben. Gefordert ist deshalb generell ein Papier, das aus Gründen der Vergleichbarkeit ein und dasselbe Ergebnis zeigt.

Grundsätzliche Voraussetzung für alle verwendeten Papiere sollte eine gute bis hervorragende Absorption der Tinte sein.
Nur so ist gewährleistet, dass kein Verschmieren der Tinte auftritt. Um ein kontrolliertes Quellverhalten (Rupffestigkeit) zu erhalten, wird das Papier geleimt und durch Kalandern oberflächenverdichtet und satiniert.


 

Mono - und Farblinien Plotterpapiere  

 

bilden die Basis der Inkjetpapiere von 60 – 90 gr/qm Grundsätzlich sollten diese Qualitäten diese Verarbeitungsstufen durchlaufen haben. Nur so ist eine hohe Opazität mit
optimalen Zeichnungseigenschaften, wie ausgezeichnete Randlinienschärfe – auch im Bereich der Vektorlinien – , gewährleistet.

Die heutige Generation der CAD – Inkjetplotter ist durchaus in der Lage, grafische Anwendungen zu verarbeiten.
In der Regel erfolgt dann ein erhöhter Tintenauftrag, für den die Basisqualitäten in ihrer Zusammensetzung nicht konzipiert sind und daher nur unbefriedigende Ergebnisse erbringen würden. Es muss gewährleistet sein, dass das Medium den Anforderungen des Anwenders – wie z. B. exakte Randlinienschärfe oder aber die Wiedergabe von natürlichen, satten Farbflächen – gerecht wird.

 

Gestrichene (beschichtete) Plotterpapiere 

 

Aus diesem Grunde wurden so genannte gestrichene Papiere in unterschiedlichen Gewichten bis hin zum Photopapier entwickelt. Grundsätzlich stellen diese Qualitäten für den CAD-Bereich das NON-PLUS-ULTRA dar. Die Basisqualität und somit auch die Gebräuchlichste beträgt 90 gr/qm

 

 

Auf einen Träger (Papier) wird z.B. Calciumcarbonat (Kreide) als Farbempfangsschicht aufgetragen. Die Zusammensetzungen der Rezepturen sowie auch der Auftrag dieser Schicht variieren von Hersteller zu Hersteller was letztendlich auch durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen führt. Diese Beschichtung bindet die auftreffende Farbe sofort und garantiert somit eine hervorragende Randlinienschärfe bei gleichzeitig exzellenter Wiedergabe von Farbflächen. Des Weiteren wird ein Diffundieren der Feuchtigkeit durch das Papier verhindert.

Vergleich von unterschiedlichen Papieren

Unbehandeltes 80 g/qm
Kopierpapier
bedruckt mit einem
HP DesignJet 650C  
gestrichenes InkJet-Plotterpapier
CTX 90 - 90 g/qm
bedruckt mit einem
HP DesignJet 650C  

 

(Bilder stark vergrößert. Das 1-Cent Geldstück dient als Größenvergleich)